Liebende

 

Liebende wurden wir

als wir losließen

was wir begehrten

 

Leuchten umspielte uns

als wir lernten

unsere Dunkelheit zu mögen

 

Lebendigkeit durchströmte uns

als der Tod seine Schatten

nach uns geworfen

 

Sommersonnett

 

Der Regen rauscht

die Luft ist abgekühlt

die Schwüle erodiert

hat all mein Sehnen umgespült

 

Die Farbe grau

durchzieht das Sommerlied

sie übertüncht das Blau

die Blume Sehnsucht ist verblüht

 

Der Alltag ist zurück

schon wieder gleißt das Licht

ach welch ein Glück

 

Der Sommersong klingt weit entfernt

das Prickeln hoffe ich

hat sich entkernt

 

 

Lyrik für SMS

 

 

Angst

ertrag ich

nur in Zuversicht

Schenk mir eine Tüte Licht

 

 

Und plötzlich

wachst du auf an einem Frühsommermorgen.

Nach dem Gewitter

ist die Luft frisch und klar.

 

Die Pfütze im Müll

spiegelt dein Gesicht:

übernächtigt mit rotgeäderten Augen.

So schön warst du noch nie.

 

Und zart

kitzelt die Sonne deinen Oberarm.

Fast tut sie weh, die Vollkommenheit dieses Frühsommermorgens.

 

Und du spürst sie neben dir,

ganz dicht, und sagst:

Gott meine Liebe,

bin ich froh, dass ich mich habe.

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© Anne-Kathrin Koppetsch